Ermäßigte Entgeltstufen und Kostenübernahme

Eine Reduzierung des Elternentgeltes für Kinder im Schülerladen, Hort und in Erweiterter Schulischer Betreuung (ESB) sowie für Kinder, die bis zu 3 Monate vor ihrem 3. Geburtstag neu in den Kindergarten aufgenommen werden ("vorgezogene Aufnahme"), kann beim Stadtschulamt beantragt werden (ermäßigte Entgeltstufen 2 bis 4).

Anspruchsvoraussetzung ist, dass das betreute Kind mit Hauptwohnsitz in Frankfurt am Main gemeldet ist und das anrechenbare Einkommen nicht mehr als 49.100 € beträgt.

Ausführliche Informationen zum Stufenfestsetzungsverfahren finden Sie in der Infobroschüre „Elternentgelte in den Frankfurter Kindertageseinrichtungen“. Die Broschüre und den Antrag auf Festsetzung einer ermäßigten Entgeltstufe finden Sie unten auf der Seite zum Download.

Es gibt folgende Möglichkeiten der Antragstellung:

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage finden derzeit keine persönlichen Sprechzeiten statt. Den Antrag/die Unterlagen können Sie generell per Post, per Fax oder per E-Mail einreichen.

Für allgemeine Fragen, stehen Ihnen unter der Rufnummer (069) 212 – 3 57 38 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Elternentgelte zur Verfügung. Die telefonischen Servicezeiten sind Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr.

Kostenübernahme durch das Jugend- und Sozialamt:

Sollten Sie das von der Kindertageseinrichtung festgesetzte Entgelt nicht selbst finanzieren können, haben Sie die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialrathaus – Kinder- und Jugendhilfe Wirtschaftsdienst – einen Antrag auf Kostenübernahme nach dem SGB VIII zu stellen. Dies gilt auch für Kinder unter 3 Jahren in Kinderkrippen, Krabbelstuben sowie in altersgemischten Kindergartengruppen sowie in Tagesfamilien. Auskünfte hierzu erteilen die Mitarbeiter/innen des zuständigen Sozialrathauses.

Personen die berechtigt sind Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu beziehen, sind von der Zuzahlung der Kosten für die Mittagsverpflegung (Essens- und Getränkegeld) befreit.

Berechtigt sind Kinder und Jugendliche aus Familien, die

  • Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld (SGB II),
  • Sozialhilfe (SGB XII),
  • Asylbewerberleistungen (AsylbLG),
  • Kinderzuschlag oder
  • Wohngeld

beziehen.

Leistungsberechtige Personen, die keine Ansprüche aus dem Bildungs- und Teilhabepaket haben, tragen eine Eigenbeteiligung - gemeinschaftliches Mittagessen - für das erste und zweite Kind von jeweils monatlich, 20,00 Euro. Für weitere Kinder wird keine Beteiligung erhoben.

Eltern, die sich über die Möglichkeiten der Kostenübernahme beim Kinder- und Jugendhilfe Wirtschaftsdienst informieren möchten und dort bisher keinen Ansprechpartner haben, können sich an die Infostelle des zuständigen Sozialrathauses wenden.